Sammle Geld mit Deinen Freunden“ – dazu fordert die Webseite des Berliner Start-ups Friendfund.com auf. Das Konzept ist in der Offline-Welt weitverbreitet und hat auch im Social Web gut Chancen, erfolgreich zu werden: Menschen tun sich zusammen, um ein Projekt oder ein Geschenk fĂĽr jemanden zu finanzieren.
Crowdfunding heiĂźt das auf Englisch und kann die Grundlage fĂĽr ein Veranstltungsbudget in Berlin liefern.
Eine sinnvolles Konzept um Gurilla Marketing Aktionen zu finanzieren oder auch grüne Projekte oder Low-Budget-Veranstaltungen unter Studenten anzuschieben. Online Händler sowie andere Firmen, die ihre Produkte über das Web vermarkten, können unterschiedliche Lösungen verwenden, um Gruppenzahlungen zu organisieren oder Geschenkgutscheine an eine Freundesgruppe zu verkaufen; beispielsweise Friendfund oder Voucher4friends.
Friendfund bietet Online-Händlern eine White-Label-Lösung für das Organisieren von Gruppenzahlungen an. Dazu wird ein Friendfund-Zahlbutton im Shop integriert. Über den Button können Kunden einen „Pool“ für ein Produkt oder eine Dienstleistung erstellen. Per Twitter, Facebook oder E-Mail werden Bekannte oder Freunde aufgefordert, an dem Pool teilzunehmen, so erhöht sich gleichzeitig die Sichtbarkeit des Anbieters in den sozialen Netzwerken. Voucher4friends ist ein Vertriebskonzept für Facebook. Die von einem Freundeskreis gemeinsam gekauften Gutscheine können nicht nur online, sondern auch vor Ort eingelöst werden.
Verwaltet wird die Crowdfunding-Lösung vom Online-Händler über eine Self-Service-Plattform. Bei der weiteren Eventumsetzung greift dann eines der Konzepte der Berliner event.architekten Green Meeting oder Going Public. Weitere Plattformen für Crowdfunding sind Startnext.de, Mysherpas.com, Wepay.com oder Giftsproject.com
Quelle: Internet World Juni 2011






